Zu einer geselligen Runde trafen sich auf Einladung von Hermann und seiner Tochter Christiane neben weiteren Gratulanten auch Vertreter der Berg- und Universitätsstadt, der Schützengesellschaften Buntenbock, Zellerfeld und unserem Präsidium mit Uwe Mölter, Michael Peinemann, Rolf Köhler und mir in seinem Haus und überbrachten unserem Ehrenpräsidenten die besten Glückwünsche. Natürlich durfte ein Glas Sekt nicht fehlen, dazu wurden Brot mit einem leckeren selbst kreierten Lachstatar gereicht.
Foto: W. Lampe
Hermann Hemschemeier zählt zu den langjährigsten Mitgliedern, die wir in unserem Verband haben.
Vor fast 67 Jahren ist er am 1.1.1958 in unseren Landesverband eingetreten und gehörte der Schützenbrüderschaft Wildemann an. Daneben trat er am 1.1.2001 in die Schützengesellschaft Buntenbock ein, der er bis heute noch angehört.
Die Schützenbrüderschaft Wildemann, in der er eine Zeit lang das Amts des Schützenvogtes innehatte, wurde zwischenzeitlich aufgelöst.
Auch in unserem Kreisverband machte er Karriere. Im Jahre 1984 trat er das Amt des stellvertr. Präsidenten an, 1987 wurde er zum Präsidenten gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis zur Delegiertenversammlung im Jahre 1999, insgesamt also 12 Jahre. Danach wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt.
Erfreulicherweise nimmt er weiterhin an unseren Schützenfesten teil, sofern es ihm möglich ist. Wir wünschen ihm auf diesem Wege nochmals alles Gute.
Für den heutigen Wettkampf waren gesetzt die Mannschaften Zellerfeld VI, IV und V sowie die SG Altenau I und II, wieder dabei die SG St. Andreasberg I
Eine neue Saison, neue Teilnehmer und so musste Michael Peinemann stel. Präsident des OHS eine kurze Einführung geben. Natürlich waren auch die Zuschauerplätze wieder reichlich belegt. Sitzplätze waren meistens keine mehr zu haben und es sollte sich lohnen.
Den großen Paukenschlag gab es heute auf den Schießständen der SG Zellerfeld. In der ersten Begegnung (Zellerfeld IV gegen Zellerfeld VI) konnten unsere Fans bereits über einige gute Ergebnisse jubeln. Punktete Iris Witte noch mit 299 Ringen, musste Sigrid Czoelner sich mit 292 Ringen geschlagen geben. Ihr Gegner Fritz Hense vollzog sein Schießen eiskalt mit 296 Ringen. Damit gewann Zellerfeld IV den Durchgang mit 2 : 1 Einzelpunkten.
Erstmalig in dieser Saison trat auch die 2.Mannschaft der SG Altenau mit der Familie Thiel an. Sascha, Aylin und Marcel neu im LIGA-Zirkus schlugen sich tapfer und erreichten mit 283, 284 und 288 beachtliche Ergebnisse die auf mehr schließen können wenn die erste Nervosität verklungen ist. Ihr Gegner die Zellerfeld V, auch hier 2 neue Schützen ohne LIGA-Erfahrung und doch konnten sie ihren Wettkampf mit 3 : 0 beenden.
Ausgiebiger Applaus der Zuschauer nach jeder angesagten 10er Serie war ihnen damit sicher.
So sollte es auch in der 3. Begegnung des Tages weiter gehen, SG Altenau I gegen SG St Andreasberg I , leider musste auf die bewährten Akteure, die Familie Helm verzichtet werden und so standen wieder 2 Neulinge an den Ständen, sie schlugen sich tapfer doch die SG St. Andreasberg zog es gnadenlos durch und siegten mit 2 : 1 . Wie hoch doch die Anspannung bei den ersten offiziellen Schießen ist, kann man auch daran sehen, dass die Begegnung nach 16 Minuten beendet war, man benötigte nur die Hälfte der vorgegebenen Zeit.
Der OHS würden sich freuen, wenn diese Bereitschaft anhält und wir auch in den nächsten Jahren auf eine Teilnahme hoffen dürfen.
Nach den bedauerlichen Rücktritten unseres Präsidenten des NSSV Wilfried Ritzke sowie des Vizepräsidenten Bernd Peter Ahlborn gab es diverse Diskussionen über unseren Landesverband.
Auch die turbulente Gesamtvorstandssitzung am 9.7.24 in Burgwedel-Wettmar trug nicht zur Beruhigung der Situation bei. Dementsprechend war der Rückzug der designierten Kandidaten für die Posten des Präsidenten und des 1. Vizepräsidenten sehr gut nachvollziehbar und verständlich.
Am Samstag, den 3.8.24 fand nun die ausserordentliche Delegiertenversammlung des NSSV in Gifhorn statt und wir waren gespannt, was uns dort erwarten würde.
Aber nichts von all der Aufregung war dort zu verspüren. Die Berichte der Rechnungsprüfer waren positiv, die Entlastung wurde mit großer Mehrheit erteilt und dann kam der TOP Wahlen.
Für das Amt des Präsidenten gab es drei Vorschläge, nach Rückzug einer Kandidatin standen zwei Bewerber zur Wahl. Mit 111 zu 104 Stimmen fiel die Entscheidung auf den Präsidenten des KSV Alfeld Stefan Kiesewetter, der auf der letzten ordentlichen Delegiertenversammlung am 27.4.24 gerade erst zum Vizepräsidenten gewählt wurde.
Damit waren zwei weitere Ämter als Vizepräsident zu besetzen. Vorgeschlagen wurde hierfür Oliver Riehn (Präsident des KSV Osterode) und Norbert Schüpp von der Altstädter Schützengilde (Celle).
Beide wurden mit mit sehr großer Mehrheit gewählt.
im Bild rechts Oliver Riehn, daneben der neue Präsident Stefan Kiesewetter und neben der Vizepräsidentin Norbert Schüpp
Die drei neu Gewählten gaben ihre überzeugenden Statements ab und versprachen, den NSSV wieder in ruhige Bahnen zu bringen. Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Wahl und hoffen, dass sie mit sie mit ihrer Zusage Erfolg haben.
Stefan Kiesewetter teilte uns anschließend in einer E-Mail u.a. mit:
Ich bedanke mich für Euer Vertrauen, das Ihr mir mit der heutigen Wahl zum Präsidenten des Niedersächsischen Sportschützenverbandes ausgesprochen habt. Das Amt stellt eine Reihe großer Herausforderungen und ein hohes Maß an Verantwortung dar.
Wie ich vorhin bereits gesagt habe, stehe ich Euch selbstverständlich für Fragen, Anregungen und Kritik zur Verfügung. Ohne die Mitglieder und deren Informationen ist ein Dialog zur Weiterentwicklung unmöglich.
Mein Ziel ist (unter anderem) Transparenz zu schaffen.
Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben und die Herausforderungen.
Ganz im Zeichen von Königen und Würdenträgern stand der Schützenfestsamstag bei den Zellerfelder Schützen. Am Nachmittag fanden sich aus dem Kreisverband des Oberharzer Schützenbundes Schützen ein, um in verschiedenen Altersklassen die Bundeskönige im OHS zu ermitteln. 7 Bundeskönigstitel und den Pokal des Präsidenten konnte der Präsident des Oberharzer Schützenbundes Hartmut Wawrzinek vergeben.
Unsere neuen Würdenträger stellen sich vor: Bundesschützenkönig Michael Pförtner (3.von links), Bundesjuniorenkönigin Emma Christoffers, Bundesschülerkönigin Laura Groß, Bundesjugendkönig Fabian Groß, Bundesdamenkönigin Sandra Groß und Bundesalterskönigin Magdalena Müller. Mit ihnen freuen sich H. Wawrzinek, Udo Künstel, Kreisschießsportleiter Michael Schindler (Mitte) und unser Ehrenpräsident Uwe Mölter
Das Bundesschießen des Oberharzer Schützenbund hat eine lange Tradition hat und in den früheren Jahrzehnten viel bedeutender war als in der heutigen Zeit. Der Oberharzer Schützenbund trägt in zweijährigem Rhythmus „sein Bundesschießen“ aus. Leider ist die Resonanz der Oberharzer Schützengesellschaften nicht oder gar nicht vorhanden, was zu dem Schluss kommt, dass solche Tradition Veranstaltungen nicht mehr gewünscht sind. Schade nur um die Arbeit des Offiziums des OHS, wenn diese nicht gewürdigt wird. Die 42 Teilnehmer/innen hatten ihren Spaß und zollten dem Kreisschießsportleiter Michael Schindler den nötigen Respekt den er verdient hat.
Anke Burchhardt freute sich neben den Königinnen und Königen riesig über den Pokal des Präsidenten
Nachfolgend ein kurze Übersicht, die komplette Liste ist unter Ergebnisse veröffentlicht.
Der KSV Gandersheim hatte die Mitglieder des Multiplikatoren-Standortes 2 zur gemeinsamen Kreisverbandsmeisterschaft am 28. April 2024 in das Schützenhaus der SG Kreiensen eingeladen. Die Wertung erfolgte natürlich getrennt für jeden Kreisverband.
Zum Multiplikatoren-Standort 2 gehören die Kreisschützenverbände Goslar, Oberharz, Osterode, Südharz und Gandersheim. Leider nahmen nur Gandersheim und der Oberharz teil.
Um den Blasrohrsport, der zur Zeit aufgebaut und noch nicht den Weg in alle Vereine gefunden hat, zu fördern, wurden vom NSSV die Standorte eingerichtet. Es war eigentlich eine gute Idee, auch die Kreismeisterschaft gemeinsam durchzuführen um damit die Gemeinschaft zu fördern.
Die beiden Kreisverbände hatten trotzdem ihren Spaß. Alles lief professionell ab und es wurden einige sehr gute Ergebnisse erzielt. Diese sind komplett auf der Internetseite des KSV Gandersheim zu sehen, die vom Oberharz wurden daneben auf unserer Seite veröffentlicht.
Zwischendurch durfte natürlich die obligatorische Currywurst nicht fehlen, auch wenn hin und wieder ein Kampf mit der Mayonaise-Flasche erforderlich war.
Das Ende der Veranstaltung war für 14:00 Uhr vorgesehen. Für den KSV Gandersheim starteten 28 Blasrohrschützen, für den KSV Oberharzer Schützenbund 11 Teilnehmer.
Der Zuspruch zu diesem Sport nimmt erfreulicherweise immer weiter zu. In Bayern finden bereits seit längerer Zeit Landesmeisterschaften statt, beim Niedersächsischen Sportschützenbund war damit 2023 Premiere.
Unser 34 . Bundesschießen des Kreisverbandes und das Schießen um den Pokal des Präsidenten finden in diesem Jahr anlässlich des Schützenfestes bei der Schützengesellschaft Zellerfeld e.V. statt.
Die Ausschreibung sowie das Formular zur Anmeldung sind auf unserer entsprechenden Seite zu finden.
46 Delegierte, 2 Ehrenpräsidenten, 1 Ehrenmitglied und 7 Präsidiumsmitglieder haben turnusmäßig bei der SG Zellerfeld getagt.
Aus gesundheitlichen Gründen konnten einige Präsidiumsmitglieder nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen. Wir wünschen, von dieser Stelle aus, baldige Genesung.
Der Präsident des OHS Hartmut Wawrzinek, fasste das letzte Jahr zusammen und dankte allen Vereinen und Schützen und Schützinnen für Ihr Engagement, dazu gehören gemäß unserer Tradition auch Schießwettkämpfe, egal auf welchen Ständen diese stattfinden. Mit Stolz berichtete der Präsident, dass der Oberharzer Schützenbund im letzten Jahr seinen 100. begehen konnte, die Feier fand am 25. November 2023 in Buntenbock statt. Er dankte den Mitorganisatoren für den gelungenen Abend, sowie den Kreisverbänden aus Gandersheim, dem Südharz und Goslar für Ihre Teilnahme.
Leider musste auch in diesem Jahr man sich wiederum mit Vorwürfen, des Besitzes von Waffen, auseinandersetzen. Eine Sendung im Fernsehen vom 06.03.2024, wo unter anderem, Sportschützen für Terroranschläge, Amokläufe oder Morde bezichtigt werden
Dieses wirft wieder die Debatte über Verschärfung des Waffengesetzes auf. Die natürliche Reaktion, zunächst alles verbieten zu wollen, verbietet sich. Das ist eine menschliche nachvollziehbare Reaktion, gerade die der Politik, aber sie hilft im Zweifel nicht weiter. Leider wird das sehr strenge Waffengesetz der Bundesrepublik nicht angewendet, denn immer wieder tauchen Lücken auf an dem nicht danach gehandelt wurde.
Weitere Berichte des Präsidiums wurden schon im Vorfeld, bei der Vorstandssitzung, verteilt. Die Aussprache zu dem Bericht des Kreisschatzmeisters wurde in einem Einzelgespräch geklärt.
Grußworte kamen in diesem Jahr vom Hermann Hemschemeier, dem Ehrenpräsidenten des Oberharzer Schützenbundes. Er dankte dem Präsidium für die geleistete Arbeit, und stellte die Frage der Entlastung des Kreisschatzmeisters und des Präsidiums. Es wurde einstimmig Entlastung erteilt.
Turnusmäßig standen vom Präsidium einige Posten zur Wahl.
Wiedergewählt wurden: Vizepräsident Michael Peinemann, Kreisschatzmeister Klaus-Dieter Böhnke, Chronistin Ulrike Peinemann, Ehrenratsvorsitzender und Justitiar Friedrich-Wilhelm Wichers Ehrenratsmitglieder,Richard von PeinenundHelmut Leunig, Kassen Revisorinnen Waltraud Müller, Anke Hanstein und Anke Burchhardt.
Unter Mitteilungen wurde vom Vizepräsidenten Michael Peinemann, der Bericht des Kreisschießsportleiters Michael Schindler verlesen, Hierbei bedanke sich der Schießsportleiter, dass der Schießsport im Kreisverband weiterhin aktiv und präsent ist, allerdings ist dieser noch von einigen Gesellschaften ausbaufähig.
Dieses ist durch die Blume gesprochen, versucht man zwischen den Zeilen zu lesen, kommt man zu dem Entschluss, die Anzahl der Teilnehmer/ innen ist wohl annähernd gleich nur leider wird dieses von einigen Gesellschaften zusätzlich kompensiert, wobei andere Gesellschaften sich von Wettkämpfen fast komplett angemeldet haben. Es kann nicht hingenommen werden, dass die Gesellschaften des OHS, den Gastgeber allein die Durch- und Ausführung allein überlassen und der Veranstaltung fernbleiben. Die allgemeine Feststellung, ob dieser Wettkampf weiterhin durchgeführt werden soll, ist keine Option.
Günter Hein erhielt für seine besonderen Verdienste im Schützenwesen die Verdienstnadel des NSSV in Silber.
Nachdem die Delegiertenversammlung durch Michael Peinemann in 2023 in Rekordzeit beendet wurde, so stellte 2024 der Präsident Hartmut Wawrzinek diese
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erneut ein, nicht ohne dem Gastgeber, die SG Zellerfeld, zu danken für ihre Gastfreundschaft sowie den bereit gestellten Kaffee und Kuchen.
Die nächste Sitzung der Delegierten des OHS findet 2025 in Clausthal statt.
An zwei Wochenenden im März führte der Oberharzer Schützenbund (OHS) eine weitere Ausbildungsveranstaltung für angehende Schießsportleiter durch. Die 11 Teilnehmer trafen sich in Clausthal-Zellerfeld. Geleitet wurde die Veranstaltung von den beiden erfahrenen Ausbildern Michael Peinemann und Rainer Otte. Neu und damit seine Feuertaufe im Ausbildungsstab bestand Rudolf Morbitzer, Die drei führten souverän durch die Ausbildung, praktisch sowie auch theoretisch. Gastgeber war die Schützengesellschaft Zellerfeld, die ihre Räume für die Veranstaltung zur Verfügung stellte.
Die Ausbildung zum Schießsportleiter vermittelt die relevanten Kenntnisse in den Bereichen Waffenrecht, Sicherheit im Schießsport, Schießtechnik und -training und Wettkampforganisation. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Rolle und Verantwortung eines Schießsportleiters, der während Schießsportveranstaltungen die Aufsicht und Organisation übernimmt. Entsprechend werden den Teilnehmern in der Ausbildung auch die rechtlichen Vorgaben im Schießsport vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Inklusion. Welche Hilfsmittel gibt es für Personen mit Handikap. (Schießen am Federbock oder das Blindenschießen mit der VIASS-Anlage)
Die Abnahme der Prüfung erfolgte durch den Landessportleiter des NSSV, Herrn Reinhard Zimmer. Alle Teilnehmer schlossen die Ausbildung zum Schießsportleiter erfolgreich ab. Mit dem erworbenen Wissen und der Handlungskompetenz werden sie zukünftig in ihren Schützenvereinen und bei Meisterschaften tätig zu sein.
Eine sehr gute Vorbereitung auf den Unterricht sowie die weitere Arbeit als Schießsportleiter zahlt sich immer aus.
Der Oberharzer Schützenbund sowie die SG Zellerfeld freuen sich über die erfolgreiche Veranstaltung und wünschen den neuen Schießsportleitern viel Erfolg und Freude bei ihrer zukünftigen Tätigkeit.
Der Oberharzer Schützenbund konnte sein Jubiläum nicht so begehen, wie man sich dieses vorgestellt hat. Daher wurde entschieden aufgrund der Corona Kontaktbeschränkungen das Jubiläum um ein Jahr zu verschieben.
Der Kreisverband Oberharzer Schützenbund ist der kleinste im Niedersächsischen Sportschützenverband. Wenn man seine Geschichte verstehen will, muss man einen Rückblick auf seine Vorgeschichte werfen. Das Schützenwesen im Oberharz kann auf eine über 400jährige Tradition zurückblicken. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, versuchte man die Harzer Schützen in einem Bund zusammenzufassen. Nachdem der Deutsche Schützenbund 1861 in Gotha gegründet wurde und damit landesweit einheitliche Regeln erarbeitet werden konnten. So ist eine Wettkampfstruktur, wie wir sie heute kennen, überhaupt erst möglich geworden. In Folge des Deutschen Schützenbundes entstanden nun auch regionale Verbände, die die Grundlage dafür waren, dass sich das Schützenwesen auch in der Fläche ausdehnen konnte.
Ursprünglich gab es bereits den Oberharzer Schützenverein, dessen Statuten am 13. März 1864 im Schützenhaus Clausthal von den Vereinsvertretern beraten und beschlossen wurden.
Im Oktober 1882 rief die Priv. Schützengesellschaft Goslar, die Gesellschaften von Clausthal und Zellerfeld mit Erfolg zur Gründung eines Harzer Schützenbundes auf. In der Gründungsversammlung im Schießhaus in Zellerfeld wurde der Schützenvogt von Zellerfeld, Senator F. Tegtmeier, zum 1. Bundespräsidenten gewählt.
Die 1921 einsetzende Geldinflation und die nicht gerade rosigen wirtschaftlichen Verhältnisse im Harz griffen naturgemäß stark in das Vereinsleben der Oberharzer Schützen ein. Eine Teilnahme an den Harzer Veranstaltungen des Harzer Schützenbundes, dessen Gebiet sich inzwischen weit in das Harzer Vorland erstreckte, war den Oberharzer Schützen aus finanziellen und auch zeitlichen Gründen unmöglich gemacht. So wurde in der am 7. Mai 1922 nach Clausthal einberufenen Delegiertenversammlung, die Gründung des Oberharzer Schützenbundes vollzogen.
In den Jahren des Zweiten Weltkriegs ruhte der Vereinsbetrieb völlig und auch nach dem Krieg musste auf Anordnung der Besatzungsmächte zunächst auf schießsportliche Aktivitäten verzichtet werden.
Am 26. Oktober 1952 fand die Gründungsversammlung im Clausthaler Schießhaus statt. Im Dezember 1972 schied durch die Gebietsreform in Niedersachsen die Gesellschaften Bad Grund, Lerbach, Freiheit Badenhausen, Osterode und Katzenstein aus dem Oberharzer Schützenbund aus. Sie gehörten zum Kreis Osterode und gründeten einen neuen Kreisschützenverband. Der Abgang dieser Gesellschaften war zwar eine Einbuße für den Oberharzer Schützenbund, festigte aber zugleich den Willen zum stärkeren Zusammenhalt, so gelang es, trotz immer wieder aufkeimenden Auflösungsgerüchten die 80ziger Jahrfeier in Buntenbock und die 90ziger Jahrfeier in Altenau unter dem Vorsitz von Uwe Mölter dem damaligen Präsidenten zu feiern.
Die 100jährige Feier stand zunächst unter der Corona-Pandemie, darum wurde ins Jahr 2023 verschoben.
Der Präsident des Oberharzer Schützenbund Hartmut Wawrzinek konnte im Hildesheimer Haus in Buntenbock neben allen Gesellschaftes des OHS auch Vertreter des NSSV , Herrn Reinhard Zimmer zu dieser Feierstunde begrüßen. Die angrenzenden Kreisverbände ließen es sich auch nicht nehmen ihre Glückwünsche zu überbringen, KSV Goslar vertreten durch Hartmut Richter, KSV Gandersheim entsandt Heiner Homann und den Wegbegleiter vergangener Zeiten Axel Ambrosy, der KSV Südharz gratulierte durch Hans-Georg Kracht.
Im Vordergrund unsere Gäste vom KSV Südharz, vom NSSV Reinhard Zimmer, KSV Goslar und Gandersheim
Mit Bedauern mussten die Vertreter des Landkreises Goslar und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld, wegen Krankheit absagen. Besonderen Dank gehört allerdings der Volksbank im Harz und seinem Vorstandsvorsitzenden Torsten Janßen, die Volksbank unterstütze diese Jubiläumsfeier mit einer großzügigen Spende. In seiner Begrüßungsreden ging Hartmut Wawrzinek auf die Gründungsväter des OHS besonders ein, sie haben etwas Besonderes geleistet. Sie haben den Grundstein für eine über 100 Jahre währende starke Gemeinschaft gelegt. Viele Menschen haben über diese lange Zeit immer an die Gemeinschaft geglaubt und damit das heutige Fest erst möglich gemacht. Es ist gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, aber Jeder kann mit seinen ihm gegebenen Möglichkeiten dazu beitragen, dass wir unsere Tradition und unser Brauchtum auch in Zukunft leben können. In einer Gesellschaft, in der sich viele Bindungen lockern, machen wir Angebote zum Miteinander.
In der Programmreihenfolge zur Auflockerung bot der Bergschulchor einige Lieder dar. Die Festrede wurde gehalten vom Schützenvogtes der SG Zellerfeld Rolf Köhler, er wünschte dem OHS weiterhin eine aktive, eine harmonische Gemeinschaft und verlässliche Freunde.
Danach konnte man nach Klängen des DJ Jens Köhler sein Tanzbein schwingen. Eine besondere Einlage, der Mitternachtsschrei vorgetragen von Martin Ksink läutete dann auch das Ende der Veranstaltung ein.
Bericht: Rolf Köhler, weitere Bilder gibt es in der Galerie
Auch ein schön angerichteter Schießstand kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Situation in unserem Kreisverband hinschichtlich der Beteiligung unserer Mitglieder am Ligakampf enttäuschend ist. So bleibt uns nur die Konzentration auf unsere tapferen Manschaften aus Hahnenklee, Altenau, Zellerfeld und dem BfW in Goslar. Das BfW und Altenau haben dazu noch das bittere Los, dass beide kaum Erfahrungen im Liga-Schießen haben. Aus diesem Grund erfüllt es uns mit Hochachtung, das sie sich diesem Wettkampf mit Stolz stellen.
Am heutigen Abend standen sich anfangs vier erfahrene Teams aus Zellerfeld gegenüber, auf den Ständen 3-8 Zellerfeld VI und Zellerfeld V. Beide Mannschaften zeigten starke Ergebnisse, Fritz Hense erreichte mal wieder 298 Ringe und Ulrike Peinemann 297 Ringe, Hartmut Göbhardt ( 284 Ringe ) und Hans Czoelner (279 Ringe) hatten einen schwarzen Tag. Diese Begegnung gewann Zellerfeld V mit 2:1 Einzelpunkten.
Die weitere Partie bestritten Zellerfeld III gegen Zellerfeld IV auf den Ständen 9-14 . Hier waren die Ergebnisse etwas harmonischer. Waltraud Müller erreichte 296 Ringe, Petra Müller sogar 298 Ringe. Einen Ausreisser erlaubt sich Detlef Weichert mit 284 Ringen. Diese Begegnung entschied Zellerfeld III mit 2:1 Einzelpunkten für sich.
Im dritten Wettkampf standen sich die Mannschaften aus Hahnenklee-Bockswiese und Altenau gegenüber. Es war ein ungleicher Wettkampf, die drei Schützenschwestern aus Hahnenklee traten in Schießbekleidung und mit modernen Waffen an, die Schützen aus Altenau hingegen besaßen lediglich ein modernes Gewehr sowie zwei alte Seitenspanner, die auch noch ohne Auflagekeil. Desweiteren traten sie ohne Schießbekleidung an. Trotzdem blitzten auch bei den Altenauern gute Treffer auf, eine Steigerung dürfte durch die wiederholte Teilnahme am Ligakampf erwartet werden. Wir freuen uns auf jeden Fall über ihre Teilnahme und hoffen, dass sie den Spaß daran nicht verlieren. Nicht ganz unerwartet gewann die Mannschaft aus Hahnenklee-Bockswiese die Begegnung mit 3:0 Einzelpunkten. Karin Hein erreichte zu ihrer großen Freude ein gutes Ergebnis mit 297 Ringen. Mike Helm aus Altenau hätte mit etwas mehr Glück sogar den Wettkampf gegen Anke Burchhardt gewinnen können, sie lagen lediglich 5 Ringe auseinander. Für eine Überraschung sorgte Jutta Sperling (Hahnenklee), die erst seit Anfang dieses Jahres trainiert, mit ihrem Ergebnis von 285 Ringen.
Das BfW Goslar hatte am heutigen Tage eine Schießpause. Weiter geht es am 21.11.23 um 19:00 Uhr in Zellerfeld.