Der kleinste Kreisverband im NSSV organisiert sein 35. Bundesschießen, das eine lange Geschichte hat und in den vergangenen Jahrzehnten weitaus bedeutender war als heutzutage. Die Bürgerschützengesellschaft Lautenthal hat alles aufgeboten, was in ihren Möglichkeiten stand, die Schießsportstätte war hervorragend auszuleuchten. Vereinseigene Gewehre standen bereit, und eine riesige Auswahl an hausgemachten Kuchen, Kaffee und anderen Getränken erwartete die Besucher. Die Kreisschießkommission, die Aufsichtspersonen und das Bedienpersonal waren alle hoch motiviert unter der Leitung des Kreisschießsportleiters Michael Schindler. Doch wo waren die Schützen? Mit nur 37 Schützenschwestern und Schützenbrüdern war die Teilnehmerzahl geringer als vor 2 Jahren in Zellerfeld. Bezeichnend ist allerdings, dass 6 der 7 Gesellschaften des OHS vertreten waren. Leider war die Beteiligung der Schützen der Oberharzer Schützengesellschaften entweder minimal oder gar nicht vorhanden. Liegt es an der Herausforderung, nur einen Schuss abzugeben? Oder, weil es sich um ein Traditionsschießen handelt, das in Schützentracht durchgeführt werden muss? Obwohl die Würde dazu berechtigt, zwei Jahre an den Kreiskönigsschießen teilzunehmen, doch sinkt auch hier die Zahl der Teilnehmer. Sollte man zu dem Schluss kommen, solche Traditionsveranstaltungen künftig nicht mehr abzuhalten? Das wäre jedoch ein Schlag ins Gesicht für all jene, die versuchen, Schützentraditionen zu bewahren. Alle Anwesenden bei der Bürgerschützen-gesellschaft Lautenthal hatten ihren Spaß.
Ein herzliches Dankeschön für die Gastfreundschaft beim 35. Bundesschießen des OHS in Lautenthal.
Wichtige Details zum 35. Bundesschießen im Oberharzer Schützenbund
- Organisation: Der Oberharzer Schützenbund (Kreisverband 27 im NSSV) veranstaltet das Bundesschießen.
- Wettbewerbe: Es umfasst das Schießen um den Pokal des Präsidenten und das Bundesschießen.
- Ablauf: Im jährlichen Wechsel mit dem Bundesschießen wird auch ein Gruppenschießen durchgeführt.
- Teilnahme: Alle Schützenschwestern und Schützenbrüder im OHS



Bericht + Fotos: Rolf Köhler